Was können wir tun, wenn unser Kind oder Teenager rebellisch und aufsässig ist?
Das Problem zwischen Kindern und ihren Eltern oder anderen Erwachsenen liegt darin, dass sie die Kinder genau so behandeln, wie sie selbst behandelt worden sind.
Das wird von Generation zu Generation immer so weiter gemacht.
Mit Applied Scholastics basierend auf die pädagogischen Lehren von L. Ron Hubbard legen wir besondere Betonung auf die Lösung, was beinhaltet, einen besseren Weg zu finden, mit Kindern zu leben.
Wir müssen von schlechter Kontrolle zu guter Kontrolle wechseln, zu positiver Kontrolle.
Wir müssen eine Co-operation mit unseren Kindern entwickeln.
„Co“ bedeutet „mit“, so dass das Kind mit uns arbeitet – in dieselbe Richtung.
Wir versuchen, einen Willen zur Zusammenarbeit zu erreichen, nicht Kinder, die sich beugen und blind gehorchen.
In der westlichen Welt ist Selbstbestimmung mittlerweile als Geistesstörung angesehen.
Freier Wille ist eine Geistesstörung.
Wenn wir also ein selbstbestimmtes, extrovertiertes Kind mit freiem Willen haben, dann wird es mit Pillen vollgestopft. Dann wird es sich beugen, blind gehorchen und die Klappe halten.
Wenn wir so etwas mit dem Kind tun, oder es zulassen, dass es mit ihm gemacht wird, so sollten wir innehalten und einen Moment darüber nachdenken, wie wir uns bei so einer Handlungsweise fühlen würden.
L. Ron Hubbard hat gesagt: „Liebe und Toleranz ist die beste Therapie, die ein Kind bekommen kann.“
Was bedeutet Liebe?
Liebe ist die Fähigkeit, jemandes Affinität nicht zu verringern und das unter allen gegebenen Umständen beizubehalten.
Toleranz ist die Fähigkeit, keine Ablehnung oder Unstimmigkeit gegenüber einer anderen Person zu zeigen, dies könnte ein Blick oder Körperbewegung sein. Es gibt eine Menge Wege, Ablehnung zu zeigen.
Wie gesagt, Liebe und Toleranz ist die beste Therapie, die ein Kind von einem guten, stabilen Erwachsenen bekommen kann.
Stabil heißt: fest (im Leben stehen); entschieden; ohne zu wanken; jemand, auf den man zählen kann; verlässlich.
Also, was wir hier besprechen ist nicht, umherzugehen und dem Kind zu zeigen, dass man nicht mit dem, was es tut übereinstimmt, weil genau das ein negativer Kontrollmechanismus ist.
Vielleicht denkt man: „Ja, aber wie bringe ich ihm bei zu gehorchen?“
Die Lösung ist, man spricht mit dem Kind, man berät es.
Beraten bedeutet: Setzt euch zusammen mit dem Kind, fragt es nach seiner Meinung.
Fragt es, womit es übereinstimmen kann. Findet heraus, was es will und findet heraus, was seine Lösungen sind. Mit anderen Worten, es ist eine freundliche Unterhaltung. Man lässt es vollständig sagen, was es sagen möchte und man hört interessiert zu. Man lässt es zur Lösung beitragen. Und man gibt ihm Sicherheit alles sagen zu können. Auch die Dinge, die man nicht hören will.
Was bedeutet Sicherheit?
Es bedeutet Sicherheit vor Bedrohung, Gefahr, Schaden usw. Man kann vertrauen.
Was also meinen wir, wenn wir dem Kind Sicherheit geben?
Die Absicht ist, ein guter Freund des Kindes zu sein. Und ein guter Freund ist jemand, dem man alles sagen kann, der einen versteht und nicht böse auf einen wird.
Wir geben Sicherheit beim Zuhören, und nur beim Zuhören, nicht in irgendeiner Form des „Falschmachens“ oder auch Belehrung.
Kinder wissen schon in ganz jungen Jahren, was richtig und was falsch ist.
Wir geben dem Kind Sicherheit wenn wir es wissen lassen, dass wir zuhören, dass wir es verstehen, dass wir hören was es zu sagen hat. Nichts anderes.
Wenn wir irgendeine Form von Ärger oder Missbilligung zeigen, wird das Kind nicht mehr offen zu uns sprechen.
Nun mag man denken: „Das ist aber Zeitaufwändig.“ Ja, es wird Zeit brauchen, sich zusammen zu setzten und über alle Dinge zu reden, das ist richtig.
Aber wie wäre es denn, wenn der Fernseher mal ausgeschaltet bliebe und die Wichtigkeit auf Familien – Angelegenheiten liegt?
Damit haben wir eine Familie geschaffen.
Lasst es uns einfach machen, zu leben und lebendig zu sein, zum Wohle der Familie und allen anderen, indem wir Liebe geben, Geduld und Toleranz haben.